Terrassenbau in Plattenbau- und Neubaugebieten — Hellersdorf, Marzahn, Hohenschönhausen
Plattenbausiedlungen aus DDR-Zeiten und neue Reihenhaus-Quartiere ab den 90er Jahren prägen weite Teile des östlichen und südlichen Berlins. Wir bauen Terrassen für Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilien-Innenhöfe in diesen Bezirken.
WBS-70-Plattenbauten und neue Reihenhaus-Quartiere
Berlins östliche Bezirke – Hellersdorf, Marzahn, Hohenschönhausen – sind geprägt durch Plattenbau-Wohnsiedlungen, die in den 70er und 80er Jahren als typisierte Wohnungsbauserien (WBS-70 und ihre Nachfolger) errichtet wurden. Daneben entstanden ab den 90er Jahren Reihenhaus-Quartiere, oft am Rand der bestehenden Siedlungen oder auf nachverdichteten Flächen. Auch in Gropiusstadt im Süden Berlins finden sich vergleichbare Strukturen. Diese Gebiete haben einige Eigenheiten, die für den Terrassenbau relevant sind: Standardisierte Grundstücke und Hauseinheiten, gut zugängliche Straßen und Zufahrten, oft Hausverwaltungen oder Genossenschaften als Auftraggeber für Außenflächen. Die Reihenhaus-Quartiere ab den 90ern haben in der Regel Standardgärten zwischen 60 und 120 Quadratmetern, ebener Untergrund, klarer Übergang vom Wohnzimmer in den Garten. Die Plattenbau-Höfe sind häufig große Gemeinschaftsflächen, in denen einzelne Erdgeschosswohnungen Mietergärten oder kleine Terrassen bekommen.
Was in Plattenbau- und Neubaugebieten funktioniert
In den Reihenhaus-Quartieren der 90er und 2000er Jahre sind WPC-Terrassen und Plattenterrassen aus Beton oder Feinsteinzeug die häufigsten Lösungen – pflegeleicht, langlebig, optisch zeitgemäß und wirtschaftlich. WPC ist besonders bei Familien beliebt, weil splitterfrei und einheitlich in der Optik. Beton- und Feinsteinzeug-Platten passen zu modernen Reihenhausarchitekturen mit klaren Linien und großzügigen Glasflächen. In Plattenbau-Innenhöfen, die als Gemeinschaftsfläche oder mit einzelnen Mietergärten gestaltet sind, kommen meist robuste Standardlösungen zum Einsatz: Beton- oder Waschbetonplatten für Gemeinschaftsbereiche, kleine Holz- oder WPC-Terrassen für individuelle Mieter-Außenbereiche im Erdgeschoss. Hausverwaltungen und Genossenschaften legen meist Wert auf einheitliche Konzepte über mehrere Häuser hinweg – wir setzen entsprechende Vorgaben um, mit standardisierten Materialwahlen und einheitlicher Bauausführung über alle beauftragten Einheiten. Holzterrassen sind in diesen Gebieten weniger gefragt, weil die Pflege bei Mehrfamilien-Außenbereichen oft nicht zuverlässig sichergestellt werden kann.
Hausverwaltungen, Standard-Maße und Mehrfach-Aufträge
Die Auftraggeber-Struktur ist hier oft komplexer als bei klassischen Privatkunden. Wir arbeiten regelmäßig mit Hausverwaltungen und Genossenschaften zusammen, die Außenarbeiten für ganze Wohnanlagen ausschreiben oder Einzelmaßnahmen koordinieren. Das verlangt eine andere Vorbereitung: Klare Material- und Qualitätsstandards, abrechenbare Einzelpositionen, oft mehrere Termine über Wochen oder Monate verteilt für aufeinanderfolgende Bauabschnitte. Die Reihenhausgärten in diesen Quartieren haben weitgehend standardisierte Maße – ein typischer Garten ist zwischen 60 und 120 Quadratmetern groß, mit klarer Form und ebenem Untergrund. Das macht die Kalkulation und Planung sauber: Wir arbeiten mit einheitlichen Aufbauschemata, Standardformaten bei Platten und Standardlängen bei Holz oder WPC, was die Bauzeit pro Einheit vorhersagbar macht. Bei mehreren Aufträgen in derselben Siedlung können wir Material gebündelt anliefern, was die Anfahrt-Logistik effizient macht und den Eigentümern Vorteile bringt. In Plattenbau-Innenhöfen ist die Drainage ein häufiges Thema, weil die ursprüngliche Versiegelung der DDR-Zeit nicht immer den heutigen Anforderungen entspricht: Wir prüfen den Bestand sorgfältig, bauen wo nötig Drainage-Elemente ein und sorgen für sauberen Wasserablauf, damit die neue Terrasse keine Probleme bekommt. Bei Mehrfach-Aufträgen über mehrere Hauseinheiten klären wir mit der Hausverwaltung im Vorfeld, ob Bauanträge oder Eigentümer-Genehmigungen nötig sind, und unterstützen bei der Antragstellung. Auch Lärmschutz und Bauzeiten in dichter Nachbarschaft koordinieren wir mit der Verwaltung – damit der Bau möglichst wenig stört.
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